📷 Bild: Wikimedia Commons
Zinkwand
Berg in den Schladminger Tauern an der Grenze Salzburg / Steiermark
Die Zinkwand ist ein 2442 m hoher Berg in den Schladminger Tauern, an der Grenze zwischen Steiermark und Salzburg. Sie liegt am Tauernhauptkamm und trennt das Obertal von Schladming vom Znachtal. Der Berg wird von verschiedenen Kärrn umschlossen und ist Teil des Schladminger Kristallinkomplexes. Die Gesteine enthalten schwefelkiesreiche Schiefer, die als Branden bezeichnet werden und zu Nickel- und Kobalterzen führen. Der Bergbau an der Zinkwand begann im 13. Jahrhundert und erreichte seinen Höhepunkt im 16. Jahrhundert mit dem Silberbergbau. Danach folgten der Kobalt- und Nickelbergbau, wobei der Nickelbergbau bis 1875 andauerte. Die Zinkwand war ein bedeutendes Zentrum für die Gewinnung von Metallen, wobei die Erze oft in Form von Scharungen vorkamen. Heute ist der Berg unter Denkmalschutz, und der Stollenlehrpfad ermöglicht Wanderern eine Durchquerung des Berges. Der Stollenlehrpfad durchquert die Zinkwand und führt durch ehemalige Bergbaustollen. Wanderer können den Weg von der Keinprechthütte, der Ignaz-Mattis-Hütte oder aus dem Weißpriachtal starten. Der Stollen ist mit Leitern und Schildern ausgestattet, und eine Stirnlampe sowie ein Helm sind notwendig. Der Gipfel wird selten bestiegen, da der Aufstieg unmarkiert und steil ist. Die Umgebung um die Zinkwand besteht aus verschiedenen Kärrn und bietet Wanderern eine abwechslungsreiche Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg
- Ort
- Schladming
- Seehöhe
- 2442 m
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