Goldschaubergwerk Zillertal
Das Goldschaubergwerk Zillertal in Hainzenberg am Eingang des Gerlostales macht 350 Jahre Bergbaugeschichte zugänglich. Am Hainzenberg wurde tatsächlich Gold abgebaut — der Besuch führt in den Stollen hinein und zeigt, unter welchen Bedingungen dort gearbeitet wurde: die Geräte, mit denen man den Berg bearbeitete, und das Leben der Knappen. Der Ausflug beginnt nicht am Stollenmund, sondern rund drei Kilometer oberhalb von Zell am Ziller bei der Hochzeller Käsealm, einer alten, originalgetreu wiederaufgebauten Hütte. In den etwa zweistündigen Ablauf ist eine Führung durch die Käsealm eingebaut, sodass Bergbau und Almwirtschaft in einem Programm zusammenkommen — beides Erwerbsformen, die dieses Tal über Jahrhunderte getragen haben. Zum Gelände gehört ein Goldwaschcamp, in dem man das Waschen selbst probieren kann; für Kinder ist das meist der Teil, der hängen bleibt. Die Rückfahrt ins Tal übernimmt der Zillertaler Goldexpress, ein kleiner Bummelzug. Der Betrieb ist auf die warme Jahreshälfte ausgerichtet; im Stollen bleibt es unabhängig vom Wetter kühl, feste Schuhe und eine Jacke sind angebracht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
In der Nähe
- Alte Schule Unterberg553 m
- Wallfahrtskirche Maria Rast625 m
- Umgebung der Wallfahrtskirche Maria Rast624 m
- Gasthaus Maria Rast/ehem. Pilgerhaus637 m
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- Lourdeskapelle Hainzenberg775 m
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