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Stift Georgenberg, Goslar (Grauhof)
Kirchengebäude in Goslar
Die Stiftsruine St. Georg auf dem Georgenberg liegt im Stadtgebiet von Goslar und war einst ein bedeutendes Stift mit kirchlicher und kaiserlicher Verbindung. Sie entstand im 10. Jahrhundert und wurde im Laufe der Jahrhunderte mehrfach erweitert und umgebaut. Die ältesten Baureste stammen aus dem ersten Drittel des 10. Jahrhunderts und zeigen typische Merkmale von Pfalz- und Burgkapellen. Die Stiftsgebäude wurden 1527 durch die Goslarer Bürger niedergebrannt, wodurch nur noch die Grundmauern übrig blieben. Die Stiftsruine ist für ihre archäologische Bedeutung und die historische Entwicklung bekannt. Das Oktogon von Konrad II. aus dem 11. Jahrhundert und der Choranbau unter Heinrich IV. sind besonders herausragend. Die Ausgrabungen von 1963/64 ermöglichten die Rekonstruktion der Baureihenfolge. Die Ruine ist ein Zeugnis der langen Geschichte des Stifts, das bis 1803 bestand und danach in das Vorwerk Grauhof überging. Besucher können die verbliebenen Grundmauern der Stiftsgebäude besichtigen. Die Ruine bietet einen Eindruck der ursprünglichen Anlage und der verschiedenen Bauphasen. Die Lage auf dem Georgenberg ermöglicht Ausblicke auf die Altstadt von Goslar. Umgebung und Landschaft sind Teil der historischen Stätte, die die Entwicklung des Stifts widerspiegelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, Ruine, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Goslar
In der Nähe
- Stift Georgenberg, Goslar (Grauhof)3 m
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