📷 Bild: Wikimedia Commons
Graacher Tor
Stadttor der rheinland-pfälzischen Stadt Bernkastel-Kues
Das Graacher Tor ist das einzige erhaltene Stadttor von Bernkastel-Kues und liegt im Norden der Stadt. Es wurde um 1300 als Teil der Stadtbefestigung errichtet und trägt seinen Namen nach dem benachbarten Ort Graach. Das Tor und die umliegende Stadtmauer wurden 1689 durch den General Montalt geschleift. Im 18. Jahrhundert wurde es umgebaut und niedriger gestaltet, wobei Renaissanceelemente eingearbeitet wurden. Das Tor diente im 18. Jahrhundert als Gefängnis und später als Wohnraum und Obdachlosenasyl. 1985 wurde es als Heimatmuseum genutzt, in dem kulturhistorische Exponate ausgestellt werden. Die letzte Renovierung fand 2002 statt, als Nachbauten der hölzernen Pforten eingebaut wurden. Die barock überformte Durchfahrt hat ein Mansarddach aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Graacher Tor hat eine rechteckige Struktur mit einem wuchtigen Rundbogen aus roten Rustikalquadern. Die Durchfahrt ist von einer Nische mit der Figur des Stadtpatrons St. Michael dominiert, die jedoch nicht mehr original ist. Die äußere Seite des Tores wirkt wehrhaft, während die innere Seite ein gemütlicheres Erscheinungsbild hat. Die Schieferbekleidung passt sich der Struktur der Nachbargebäude an.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Stadttor
- Ort
- Bernkastel-Kues
- Adresse
- Graacher Straße 16, 54470 Bernkastel-Kues
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
In der Nähe
- Kapuzinerkloster St. Barbara, Bernkastel-Kues224 m
- Burg Landshut648 m
- Verbandsgemeinde Bernkastel-Kues471 m
- Bernkastel-Kues471 m
- Graach an der Mosel2.2 km
- Monzelfeld2.9 km
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