📷 Bild: Wikimedia Commons
Einhornhöhle
Höhle in Niederösterreich
Die Einhornhöhle liegt im Naturpark Hohe Wand in Niederösterreich, etwa 20 Minuten Fußweg von Dreistetten entfernt. Sie ist über markierte Wanderwege erreichbar und hat einen künstlichen Stollen als Eingang. Der natürliche Eingang ist vom heutigen Weg aus sichtbar. Die Höhle ist als Naturdenkmal geschützt und wird von Ostern bis Ende September an Sonn- und Feiertagen mit Führungen angeboten, die etwa 20 Minuten dauern. Die Führung führt durch einen Seitengang und den Hauptgang bis zur ersten Engstelle. In der Halle vor dieser Engstelle sind große Tropfsteine zu sehen, darunter Stalagmiten von etwa einem Meter Höhe. Der Gang bis zur Halle enthält einen Sintervorhang, Stalaktiten an der Decke sowie in einer Nische eine Barbarastatue und Perlsinter. In der Höhle sind auch Funde aus dem Pleistozän und der Bronze- sowie Hallstattzeit zu erkennen. Die Höhle wurde 1927 von Otto Langer sen. entdeckt und 1930 als Schauhöhle eröffnet. Während des Zweiten Weltkriegs diente sie als Zufluchtsstätte. 1958 war sie wieder zugänglich, und 1964 wurden die Einbauten von Otto Langer jun. modernisiert. In der Höhle wurden Tierknochen, vor allem von Höhlenbären, sowie andere Funde aus verschiedenen Epochen entdeckt und teilweise in der Höhle ausgestellt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle, Schauhöhle
- Ort
- Markt Piesting
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in Niederösterreich
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