Heiligenhafen

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Kreis OstholsteinBezirk Kreis Ostholstein

Heiligenhafen

Gemeinde im Kreis Ostholstein in Schleswig-Holstein

Heiligenhafen ist eine Kleinstadt im Kreis Ostholstein, Schleswig-Holstein, an der Ostsee. Der Ortskern liegt an einer Bucht, die durch eine Landzunge aus Steinwarder und Graswarder, das letztere ein Vogelschutzgebiet, von der Ostsee getrennt ist. Westlich der Stadt erstreckt sich eine Steilküste. Zu Heiligenhafen gehören die Ortsteile Ortmühle und Strandhusen. Heiligenhafen wurde erstmals 1305 durch Graf Gerhard II. belehnt und erhielt Stadtrechte. Die Stadt blühte nach einer Überschwemmung 1320 auf, als ihr die zollfreie Ausfuhr ihrer Erzeugnisse erlaubt wurde. Sie wurde Hauptausfuhrhafen des Oldenburger Landes. 1938 wurde die Stadt Garnisonsstadt, und ab 1935 wurden Kasernenanlagen errichtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Halbinsel zum Gefangenengebiet. Der Flüchtlingsstrom aus den ehemaligen Deutschen Ostgebieten führte zu einer starken Bevölkerungszunahme. In der Altstadt steht die über 750 Jahre alte Stadtkirche, der 1882 errichtete Rathausbau und Bürgerhäuser. Die Seebrücke Heiligenhafen ist 435 Meter lang. Im Westen der Stadt befindet sich das Leuchtfeuer, im Ortsteil Strandhusen der Leuchtturm. Die Hafenfesttage und das Musikfestival „Rock am Kirchberg“ sind jährliche Veranstaltungen. Die Stadt ist ein Seeheilbad und Fischereistandort mit touristischen Angeboten wie Ferienpark und Seetourismus.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Seeheilbad, Stadt in Deutschland
Ort
Kreis Ostholstein
Seehöhe
7 m

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