📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Modena (Beatrixgasse)
ehemaliges Palais in Wien
Das Palais Modena, auch Modenapalais genannt, stand in Wien an der Beatrixgasse. Es war die Residenz der Archidukte von Österreich-Este, die die Herrschaft über den Herzogtum Modena ausübten. Das Gebäude lag in einer ehemals Weinbaufläche, die bis 1755 von verschiedenen Familien wie den Stockhammer und Harrucker besessen wurde. Nach Verkäufen und Übernahmen wurde es ab 1806 von der Herzogin Maria Beatriz von Este erworben, die es bis 1859 als Zentrum der Familie nutzte. Der Palast wurde durch die Reformen des Architekten Alois Pichl gestaltet, der ihn bis 1810 anpasste, um dem Rang der neuen Besitzerin zu entsprechen. Der Hauptbau hatte zwei Flügel und eine Hofgalerie, die an der Beatrixgasse endete. Die wichtigsten Räume befanden sich im Hauptgebäude mit Blick auf den riesigen Garten, der heute als Modenapark bekannt ist. Die restlichen Räume dienten der Familie und dem Dienstpersonal. Die Anlage umfasste einen Hauptbau mit zwei Flügeln und einer Hofgalerie, die vom Beatrixgasse begrenzt wurde. Die Archidukte wohnten im Hauptgebäude mit Ausblick auf den damaligen, heute bestehenden Modenapark. Die restlichen Räume wurden für die Familie und das Personal genutzt. Die Lage des Palais war von der ehemaligen Weinbaufläche geprägt und später zum Residenzort der Familie Österreich-Este.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast
- Ort
- Wien
- Adresse
- Beatrixgasse, 29
- Erbaut
- 1700
- Architekt
- Alois Pichl
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