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Falkenstein
Berg in der Sächsischen Schweiz
Der Falkenstein ist ein freistehender Felsen in der Sächsischen Schweiz, der sich bei Bad Schandau in den Schrammsteinen befindet. Er ragt fast einhundert Meter hoch aus dem Boden und besteht aus Sandstein. Im Mittelalter war der Felsen Sitz einer Burgwarte, deren Spuren wie Stufen und Balkenfalzen im Fels noch heute sichtbar sind. Der Falkenstein hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Die Burgwarte gehörte zur Herrschaft Hohnstein und war Teil der Herrschaft Wildenstein. Im 15. Jahrhundert wurde sie schließlich in sächsischen Besitz übergeben. Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte 1864 durch Turner aus Schandau, was den Beginn des Kletterns in der Sächsischen Schweiz markierte. Seitdem wurden zahlreiche Kletterwege erschlossen, darunter der Schusterweg, der als beliebtester Weg gilt. Auf dem Falkenstein gibt es heute über hundert Kletterrouten, die von Schwierigkeitsgrad III bis X reichen. Der Turnerweg, der 1892 ohne künstliche Hilfsmittel begangen wurde, ist der älteste sächsische Kletterweg. Der Schusterweg, der 1892 erstmals genutzt wurde, ist der meistbegangene Weg. Die Kletterer nutzen verschiedene Routen, darunter Risse und freie Wände, und dokumentieren ihre Begehung durch Namen und Plaketten. Die Burgwarte selbst ist nur als Ruine erhalten, mit Balkenlager und Rinnen zum Regenwasserfang.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Burg
- Ort
- Bad Schandau
- Seehöhe
- 381 m
In der Nähe
- Schrammsteine486 m
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