📷 Bild: Wikimedia Commons
Gauß-Museum
ehemaliges Museum in Braunschweig
Das Gauß-Museum befand sich im Erdgeschoss des Geburtshauses von Carl Friedrich Gauß in der Wilhelmstraße 30 in Braunschweig. Es wurde 1929 eröffnet und bis 1944 bestand, als das Gebäude durch einen Bombenangriff zerstört wurde. Das Haus war bereits seit 1777 das Wohnhaus des Mathematikers, in dem er seine Kindheit verbrachte. Das Museum war ein bedeutendes Zentrum für die Dokumentation des Lebens und Werkes Gauß’ und seiner Familie. Es beherbergte Dokumente wie sein Doktordiplom, wissenschaftliche Werke und Mitgliedsdiplome von Akademien. Die Sammlung wurde durch Spenden und Nachlehen erweitert, unter anderem durch Carl Joseph Gauß, einen lebenden Nachkommen Gauß’. Die Ausstellungsstücke wurden 1944 gerettet und heute im Städtischen Museum und Stadtarchiv aufbewahrt. Im Museum gab es drei Räume, darunter eine Wohnstube aus dem 18. Jahrhundert und ein Raum mit Dokumenten und wissenschaftlichen Instrumenten. Die Ausstellungen zeigten Gauß’ Leben, seine wissenschaftlichen Leistungen und seine familiäre Verbindung zur Stadt Braunschweig. Die Räume boten einen Eindruck von der Lebenswelt des Mathematikers und seiner Familie in der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Braunschweig
In der Nähe
- Löwenbrunnen201 m
- Heinrichsbrunnen (Braunschweig)274 m
- Gauß-Denkmal316 m
- Burg Dankwarderode550 m
- Bammelsburg371 m
- Braunschweigisches Landesmuseum564 m
QR-Code