Kloster Mariae Verkündigung
Franziskaner-Minoriten-Kloster mit zugehöriger Kirche in Worms
Das Franziskanerkloster Mariae Verkündigung stand in Worms zentral im Bereich des heutigen Marktplatzes und Rathaus-Neubaus. Es lag an der Petersstraße, wo die Kirche stand, und grenzte im Süden an den Bürgerhof. Die genaue Lage des Osten des Klosters ist unklar, da die heutige Bürgerhofstraße erst nach dem Zweiten Weltkrieg gebaut wurde. Das Kloster wurde 1221 gegründet und gehörte zu den ersten Niederlassungen des Franziskanerordens in Deutschland. Es war bis 1517 bestehen, bis die Reformation es auflöste. In der Zeit seiner Blüte war es eng mit der Stadt verbunden, betreute seelsorgerische Tätigkeiten und hatte eine eigene Lateinschule. Die Zahl der Brüder sank von 14 im Jahr 1496 auf einen im Jahr 1527. Nach der Auflösung wurde die Kirche evangelisch genutzt, und die Stadt nutzte die ehemaligen Gebäude für eine Lateinschule. Die Schule brannte 1689 bei der Stadtzerstörung aus. Später wurde sie instand gesetzt, und 1726 entstand ein neues Schulgebäude. Die verbliebenen Reste des Klosters wurden planiert, und das Gelände wurde zum Schulhof. Das neue Rathaus entstand nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem ehemaligen Klostergelände.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Worms
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