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Oberelsbach
Markt im Landkreis Rhön-Grabfeld in Deutschland
Oberelsbach liegt in der Region Main-Rhön, im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld. Der Markt umfasst acht Gemeindeteile und ist bekannt für den Gangolfsberg mit seinen Basaltsäulen. Im Gemeindegebiet befinden sich die Gemarkungen Ginolfs, Oberelsbach, Sondernau, Unterelsbach und Weisbach. Der Ort wurde erstmals 812 urkundlich erwähnt und war im Besitz des Stiftes Fulda, bevor er an das Hochstift Würzburg überging. Mit der Säkularisation 1803 fiel er an Bayern, und 1814 wurde die politische Gemeinde gebildet. Oberelsbach besitzt seit 1726 das Marktrecht und war bis ins 19. Jahrhundert ein Zentrum der jüdischen Gemeinde, die 1899 eine Synagoge errichtete. Das Gotteshaus wurde 1938 zerstört und dient heute als Wohn- und Geschäftshaus. Die Gemeinde wuchs durch Eingemeindungen von Ginolfs, Weisbach, Sondernau und Unterelsbach. Sie ist zudem Sitz der Internationalen Valentin-Rathgeber-Gesellschaft und beherbergt das Biosphärenzentrum Rhön. Der Markt ist bekannt für die barocke Pfarrkirche St. Kilian, die als „Rhönbasilika“ bezeichnet wird, sowie die Nothelferkapelle und das ehemalige Pfarrhaus von Valentin Rathgeber. Die Rhöner Maskenfastnacht, eine seit 2012 stattfindende Faschingsveranstaltung, präsentiert die Maskentradition der Region. Oberelsbach hat zudem eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Arnac-Pompadour und ist Sitz der Verwaltung des Biosphärenreservats Rhön.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Markt in Deutschland, Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Rhön-Grabfeld
- Seehöhe
- 420 m
In der Nähe
- Bodendenkmal in Sondheim vor der Rhön, #D-6-5526-00733.9 km
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