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Stift Gurk
Klosteranlage in Kärnten
Der Dom zu Gurk steht in der Stadt Gurk im Bezirk Spittal an der Drau in Kärnten. Er ist eine Pfeilerbasilika aus dem hochromanischen Stil, erbaut zwischen 1140 und 1200. Die Kirche besitzt eine doppeltürmige Westfassade, eine Empore, eine Krypta und drei Apsiden. Die Krypta, mit 100 Säulen gestaltet, ist der älteste Teil der Kirche und beherbergt das Grab der heiligen Hemma, das 1174 in die Krypta verlegt wurde. Der Dom ist ein bedeutendes Bauwerk mit einer langen Geschichte. Die Kirche wurde 1140 begonnen und 1200 geweiht. Im 13. Jahrhundert wurden mehrere Brände die Kirche beschädigen, doch sie wurde mehrfach wiederhergestellt. 1678 erhielt der Dom barocke Turmhelme und 1988 wurden die Türme neu gedeckt. 1960 wurde die Dachdeckung aus Steinplatten ersetzt, und in den 1980er Jahren wurde die historische Architekturpolychromie wiederhergestellt. Im Inneren des Doms befindet sich eine äußere Vorhalle mit Tonnengewölbe, die fast vollständig mit Wandmalereien aus der Zeit um 1340 bedeckt ist. Die Seitenwände zeigen Bibelszenen in Form einer Armenbibel, darunter Szenen aus dem Alten und Neuen Testament. Das Gewölbe ist als Sternenhimmel gestaltet, mit einem Lamm Gottes in der Mitte. Das Westportal, ein Trichterportal aus dem 12. Jahrhundert, ist eines der besterhaltenen romanischen Portale Österreichs. Die Krypta, die unter dem Chorraum liegt, ist mit einer Vielzahl von Säulen und einem Grab der heiligen Hemma ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Befestigung
- Ort
- Gurk
- Erbaut
- 1001
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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