Johanniterkommende Thunstetten, Schweiz
Kloster in der Schweiz
Die Johanniterkommende Thunstetten war ein Zentrum des Johanniterordens in der Gemeinde Thunstetten im Kanton Bern. Sie existierte von 1192 bis 1528 und war Teil des Grosspriorats Deutschland. Die Kommende lag im Zentrum des Dorfes und hatte ein eigenes Gerichtsrecht sowie Immunitätsprivilegien. Sie besass Land in mehreren Kantonen und besaß Weinberge am Bielersee sowie Kirchensätze in verschiedenen Gemeinden. Die Kommende war eng mit Münchenbuchsee verbunden und verlor im Laufe des 15. Jahrhunderts an Einfluss. 1415 wurde sie unter bernische Landesherrschaft gestellt und 1528 aufgelöst. Der letzte Komtur übergab die Güter 1529 der Stadt Bern. Die ehemaligen Komtureigebäude dienen heute als Pfarrhaus, während die Kirche 1522 neu gebaut wurde. Die Kommende Thunstetten war ein eigenständiges Staatswesen mit eigenem Siegel. Die Gebäude sind heute in der reformierten Kirchgemeinde integriert. Die Kirche besitzt ein neues Gebäude, während der Turm aus der Frühzeit der Kommende stammt. Die restlichen Gebäude zerfielen oder wurden abgerissen. Das Wappen der Gemeinde Thunstetten zeigt das Johanniterkreuz auf rotem Grund.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Kanton Bern
- Erbaut
- 1201
In der Nähe
- Schloss mit Park und Gartenhaus180 m
- Thunstetten223 m
- Bleienbach2.0 km
- Verwaltungskreis Oberaargau2.4 km
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- Museum Langenthal2.8 km
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