📷 Bild: Wikimedia Commons
Bátorove Kosihy
Gemeinde in der Slowakei
Bátorove Kosihy ist eine Gemeinde im Okres Komárno, Slowakei, mit etwa 3291 Einwohnern. Sie liegt im Donautiefland, im Donauhügelland, an dem Flüsschen Vojnický potok. Das Ortszentrum befindet sich auf 123 m n.m., umgeben von Erhebungen wie dem Chrbát (271 m n.m.) und der Anhöhe Drieňová hora (226 m n.m.). Der Ort ist 26 Kilometer östlich von Komárno und 26 Kilometer westlich von Štúrovo. Die Gemeinde besteht aus zwei Teilen: Vojnice und Mikulášov Sad. Der Ort hat eine lange Geschichte, die bis in die Jungsteinzeit zurückreicht. 1156 wurde er erstmals als Villa Kesceu erwähnt, und 1311 wurde er von den Anhängern des Oligarchs Matthäus Csák niedergebrannt. 1536 wurde er zum Marktflecken, und 1830 wurde die erste Zuckerfabrik der heutigen Slowakei gegründet. Der Ort war bis 1918 Teil Ungarns und kam danach zur Tschechoslowakei. In der Gemeinde leben vor allem Magyaren, Slowaken und Roma. Nach der Volkszählung 2011 wohnten 3415 Einwohner hier, davon 2671 Magyaren. Die Bevölkerung ist stark auf römisch-katholische und reformierte Kirche verteilt. Die Gemeinde hat eine kulturelle Vielfalt, die sich in der Geschichte und den archäologischen Funden widerspiegelt. Die Umgebung bietet Wanderungen durch Hügel und Flussläufe sowie Ausblicke auf die Donau.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in der Slowakei
- Ort
- Okres Komárno
- Erbaut
- 1156
- Seehöhe
- 132 m
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