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Bahnhof Feistritz im Rosental
Denkmalgeschütztes Objekt in Feistritz im Rosental (12324)
Station Feistritz im Rosental ist eine Bahnhof in der österreichischen Gemeinde mit demselben Namen im Bundesland Kärnten. Es liegt östlich der bebauten Kernstadt, neben einem Industriegebiet. Die Station war ursprünglich ein vorläufiges Endpunkt der Bahnstrecke Klagenfurt–Feistritz, die 1906 in Betrieb genommen wurde. 1906 wurde die Strecke bis Rosenbach verlängert, sodass Feistritz nicht mehr das Endpunkt war. Die Bahnstrecke verlief durch das Rosental und war Teil der Neuen Alpenbahnen, die 1901 zur Realisierung einer zweiten Nord-Südverbindung nach Triest gebaut wurde. Die Bahnstrecke verzeichnete nach dem Bau des Stausees Ferlach in den 1970er Jahren eine Reduktion des Güterverkehrs, da die Brücke über den Stausee überflutet wurde. 1996 führte die Schließung der Stahlwerke Ferlach zu einem deutlichen Rückgang des Güterverkehrs. Die Strecke verfiel bis 2009, als ein umfassendes Sanierungsprogramm begann. Seit 2011 verkehrt wieder ein Fahrgastverkehr mit einer täglichen Zugverbindung, und 2016 wurde Feistritz im Rosental erneut das südliche Endpunkt der Strecke. Die Nostalgiebahnen in Kärnten (NBiK) nutzen die Strecke für touristische Zugfahrten. Im Bahnhof Feistritz im Rosental werden touristische Zugfahrten der NBiK angeboten, die über die Rosendalsbahn und die Ferlachersbahn verlaufen. Die Bahnstrecke verbindet die Gemeinde mit Ferlach und später auch mit Rosenbach. Die NBiK ist die einzige Nutzung der Strecke, nachdem sie 2016 an die Landesregierung Kärntens übergeben wurde. Die Bahnstrecke wird in Zukunft aufgrund der schlechten Zustand der Rosenbachbrücke reduziert, wobei die Verbindungen zu Rosenbach ab 2025 enden werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
- Art
- Empfangsgebäude, Bahnhof
- Ort
- Feistritz im Rosental
- Adresse
- Hauptstraße 83
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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