📷 Bild: Wikimedia Commons
Greifswalder Oie
deutsche Ostseeinsel
Die Greifswalder Oie ist eine etwa 1.550 Meter lange, 570 Meter breite Insel im südlichen Teil der Ostsee, die zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern gehört. Sie liegt an der Schwelle des Greifswalder Boddens zur offenen Ostsee und gehört administrativ zur Gemeinde Kröslin. Die Insel ist ein Naturschutzgebiet und wird oft als „Helgoland der Ostsee“ bezeichnet, da sie weiter vom Festland entfernt ist als andere deutsche Ostseeinseln. Auf der Insel befindet sich ein Leuchtturm mit demselben Namen. Die Oie ist ein wichtiger Rastplatz für Zugvögel, an dem jährlich etwa 220 Vogelarten beobachtet werden. Im Herbst und Frühjahr nutzen tausende Vögel die Insel als Orientierungspunkt und Rastplatz. Besonders häufig sind Rotkehlchen, Wintergoldhähnchen und Laubsänger. Im Sommer nutzen mehrere hunderte Höckerschwäne die Umgebung als Mauserplatz. Die Insel beherbergt zudem etwa 45 Brutvogelarten, darunter Eiderenten, Ufer- und Mehlschwalben sowie Silbermöwen. Auf der Insel leben auch Siebenschläfer, Fischotter und Kegelrobben, die seit den 1990er Jahren wieder angesiedelt wurden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Insel
- Ort
- Kröslin
- Seehöhe
- 16 m
In der Nähe
- Leuchtturm Greifswalder Oie480 m
- Prüfstand VII11.6 km
- Ruden10.5 km
- Heeresversuchsanstalt Peenemünde13.2 km
- Leuchtfeuer Peenemünde11.5 km
- Trassenheide16.7 km
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