Dominikanerkloster Köln
Kloster in Deutschland
Das Dominikanerkloster Köln war das älteste deutschsprachige Dominikanerkloster und wurde 1221 in der Altstadt-Nord gegründet. Es lag im mittelalterlichen Stadtteil Niederich, heute Unter Sachsenhausen, und war bis 1303 das zentrale Verwaltungsorgan der deutschen Provinz der Dominikaner. Die Klosteranlage umfasste eine Kirche, Wirtschaftsgebäude und ein Langhaus, wobei die spätromanische Hallenkirche um 1250 entstand und 1271 durch einen gotischen Hochchor ergänzt wurde. Das Kloster war bis 1802 ein bedeutender kultureller und theologischer Ort. Albertus Magnus gründete hier das erste Studium generale der Dominikaner und legte einen botanischen Garten an. Die Kirche wurde 1475 durch die Kölner Rosenkranzbruderschaft gestiftet, und Jakob van Hoogstraten war von 1496 bis 1527 Prior. Die Anlage wurde 1659 durch ein Feuer stark beschädigt, doch ein Wiederaufbau folgte. Heute ist das Kloster in mehreren Standorten vertreten. Der Konvent Heilig Kreuz lebt in der Schwalbengasse, während die jüngeren Brüder in St. Andreas tätig sind. Die Domus St. Andreas, ein eigenständiges Zentrum, wurde 2023 aus dem Konvent ausgetreten. Die historische Klosterkirche wurde 1952 wieder eingeweiht und dient weiterhin der Seelsorge und Lehre.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft, zerstörtes Gebäude oder Bauwerk
- Ort
- Altstadt-Nord
- Architekt
- Caspar Clemens Pickel
In der Nähe
- St. Andreas128 m
- Cellitinnenkloster Im Zederwald156 m
- St. Mariä Himmelfahrt128 m
- Lysolphturm192 m
- Zisterzienserinnenkloster Mariengarten227 m
- Cellitinnenkloster Klein St. Ursula (zum Einhorn)188 m
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