Augustinerchorherrenstift Wechselburg (Kloster Zschillen)

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Augustinerchorherrenstift Wechselburg (Kloster Zschillen)

Benediktinerkloster in Wechselburg in Sachsen

Kloster Wechselburg, früher Kloster Zschillen, ist ein Benediktinerkloster in Wechselburg, Sachsen. Es gehört zur Bayerischen Benediktinerkongregation und ist bekannt für seine spätromanische Stiftskirche Heilig Kreuz, eine der besterhaltenen romanischen Basiliken östlich der Saale. Der Lettner mit Bildwerken aus dem 13. Jahrhundert gilt als herausragendes Kunstwerk deutscher Kunst. Das Kloster wurde 1168 von Dedo von Rochlitz-Groitzsch gegründet und 1174 mit dem Benediktinerleben begonnen. Die Basilika wurde um 1200 fertiggestellt, und die Konventgebäude folgten. 1278 übernahm der Deutsche Ritterorden das Kloster, das 1543 säkularisiert und an die Herren von Schönburg vergeben wurde. 1993 wurde es erneut als klösterliche Niederlassung gegründet, und 2018 zur Basilica minor erhoben. 2025 verließen die Benediktiner das Kloster. Die Stiftskirche ist eine kreuzförmige Pfeilerbasilika mit einer Länge von 54 Metern und einem eindrucksvollen Lettner aus dem 13. Jahrhundert. Die Ausstattung umfasst Wandmalereien, Schnitzaltäre und ein spätgotischer Schnitzaltar aus der Zeit um 1510. In der Nordapsis steht ein großformatiges Gemälde der Heiligen Edith Stein, und in der Südapsis eine neuromanische Darstellung des Engelsgrußes. Die Orgel wurde 1980 errichtet und nach mittelalterlichen Prinzipien disponiert.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft, Bauensemble
Ort
Wechselburg
Adresse
Markt 9; 10; 11; 12; 16; 17
Erbaut
1160
Architekt
Joseph Prill
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Sachsen

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