Schloss Kehrdichannichts

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Schloss Kehrdichannichts

Schloss in Deutschland

Schloss Kehrdichannichts ist ein ehemaliges Jagdschloss im Pfälzerwald, Rheinland-Pfalz. Es liegt auf 431 m ü. NHN westsüdwestlich von Bad Dürkheim, zwischen den Tälern Isenach und Schwabenbach. Das Gebäude diente ursprünglich dem Leininger Grafengeschlecht als Jagdstützpunkt und wurde später als Forsthaus genutzt. Es steht heute als Wohnplatz und Forsthaus unter Denkmalschutz. Das Schloss hat eine reiche Geschichte: 1588 wurde bereits eine Wildhege erwähnt, 1707 wurde eine Jagdhütte errichtet, und 1717 begann der Bau des Jagdschlosses. Es wurde 1722 fertiggestellt und bis 1756 als Jagdstützpunkt genutzt. Nach dem Brand im Jahr 1793 wurde es 1816 einstöckig wieder aufgebaut und bis 1891 als Forsthaus genutzt. Heute ist es bewohnt und in einem gut erhaltenen Zustand. Im Schlossgebäude sind Skulpturen von Löwen am Eingang sowie ein Laubbrunnen mit Wasserspielen aus dem 18. Jahrhundert vorhanden. Umgebungsgeschichte und Kultur sind durch die nahen Jagdschlösser Murrmirnichtviel und Schaudichnichtum sowie die lokale Sage um den Namen Kehrdichannichts geprägt. Der Name entstand vermutlich aus einem Befehl des Grafen, während der Jagd französische Truppen abzuweisen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Schloss, Forsthaus
Ort
Rheinland-Pfalz
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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