Liquidrom
Das Liquidrom in Berlin-Kreuzberg ist keine Therme im üblichen Sinn, sondern eine Badeanlage, die auf Klang und Licht hin gebaut wurde. Herzstück ist eine abgedunkelte Kuppelhalle mit einem auf sechsunddreißig Grad temperierten Salzwasserbecken. Wer sich darin treiben lässt, hört die Musik nicht über der Wasseroberfläche, sondern durch sie hindurch: Unterwasserlautsprecher übertragen den Schall direkt in den Körper. Dazu kommen vier Klangsäulen und wechselnde Lichtprojektionen an der Kuppel, die den Raum je nach Programm verändern. Gespielt werden Lounge- und elektronische Musik, an mehreren Abenden pro Woche legen DJs live auf — eine Kombination aus Badehaus und Konzertraum, die es in dieser Form selten gibt. Der Salzgehalt trägt den Körper und macht das lange Treiben ohne Anstrengung erst möglich. Neben der Kuppel gibt es mehrere Saunen: eine finnische mit Aufgüssen, eine Himalaya-Salzsauna und eine Kelo-Kräutersauna, dazu ein Warmwasserbecken im Außenbereich, Massageangebote und eine Bar. Zwei bis drei Stunden sind ein sinnvolles Maß für einen Besuch. Das Haus liegt an der Möckernstraße unweit des Anhalter Bahnhofs und ist ganzjährig geöffnet; die Anlage ist nach dem System Reisen für Alle zertifiziert und für Gehbehinderte zugänglich.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text.
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