📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Cumberland
Denkmalgeschütztes Objekt in Penzing (25510)
Das Palais Cumberland steht im 14. Wiener Bezirk Penzing an der Penzinger Straße 11–13. Es ist ein Prachtbau, der ursprünglich aus drei Häusern bestand. 1745 baute der Hofbaudirektor Emanuel Teles de Silva auf dem Grundstück Hausnummer 9 ein Palais, das später von Prinz Karl von Lothringen bewohnt wurde. 1868 erwarb König Georg V. die Gebäude und baute sie zum Exilsitz um. 1878 starb er in Paris und wurde in London beerdigt. Sein Sohn Ernst August ließ in Gmunden ein Schloss Cumberland bauen und brachte die Welfen-Sammlung mit. Das Palais war nach dem Ersten Weltkrieg bis 1921 Sitz der Tschechoslowakischen Botschaft. Heute ist es der Sitz der Tschechischen Botschaft. Das Gebäude mit Hausnummer 9 wurde 1940 von dem Max-Reinhardt-Seminar bezogen, einer berühmten Schauspielschule. Die Kaserne, die 1758 von Maria Theresia als Kavalleriekaserne errichtet wurde, wurde 1839/1840 abgerissen. Das ehemalige Exerziergelände wurde zum Garten des Palais. Im Palais Cumberland gibt es Räume, Wege und Ausblicke, die die Geschichte der Gebäude widerspiegeln. Der Garten, der aus dem ehemaligen Kaserne-Gelände entstand, bietet einen Blick auf die Umgebung. Die Botschaft der Tschechischen Republik und das Max-Reinhardt-Seminar nutzen verschiedene Teile des Palais. Die Architektur und die Geschichte der Gebäude sind Teil der kulturellen Landschaft Wiens.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Stadtpalais
- Ort
- Wien
- Adresse
- Penzinger Straße 9
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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