Marienburg

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Marienburg

Burganlage in Marienburg (Malbork), Polen

Die Marienburg, auch bekannt als Zamek w Malborku, ist eine neugotische Niederungsburg in der Stadt Malbork, heute Teil Polens. Sie wurde im 13. Jahrhundert vom Deutschen Orden erbaut und im 18. Jahrhundert zur Ruine verfallen. 1882 bis 1918 wurde sie durch den Architekten Conrad Steinbrecht wiederhergestellt. Mit rund 500.000 Besuchern pro Jahr ist sie eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten Polens. Die Burg gliedert sich in das Vorschloss, das Mittelschloss und das Hochschloss. Das Hochschloss ist der älteste Teil und beherbergte die Unterkunft der Ordensritter. Die Marienkirche, die 1344 als Kapelle errichtet wurde, ist ein bedeutendes religiöses Zentrum. Das Mittelschloss beherbergte die Residenz des Hochmeisters und enthielt den Hochmeisterpalast, der architektonische Einflüsse aus verschiedenen Kulturen vereint. Die Innenräume wie die Sommer- und Winterremter sind für ihre prächtigen Sterngewölbe bekannt. Die Marienburg war von 1309 bis 1454 Sitz der Hochmeister des Deutschen Ordens. Sie wurde im 14. Jahrhundert durch militärische Erfolge und Repräsentationszwecke des Ordens ausgebaut. 1410 stand sie erstmals einer Belagerung durch polnische Truppen stand. Nach der Niederlage des Ordens in der Schlacht bei Tannenberg wurde die Burg 1454 von polnischen Truppen erobert. Die Marienburg blieb bis 1772 Teil Preußens und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zu Polen übertragen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg, Ordensburg, Baudenkmal
Ort
Malbork
Erbaut
1270
Baustil
Neogotik
Denkmalstatus
unbewegliches Denkmal (Polen)

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