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Ruine Stein
Burgruine in Krems an der Donau, Niederösterreich
Die Ruine Stein liegt in der Katastralgemeinde Stein, einer Stadtteil der Statutarstadt Krems an der Donau in Niederösterreich. Sie befindet sich an einem felsigen Spornausläufer zwischen Reisperbach und Förthofgraben. Die Ruine steht nicht unter Denkmalschutz und ist Teil der Landschaft, die vom Welterbesteig durchquert wird. Sie war einst ein Teil der Stadtbefestigung von Stein und schützte den Westteil der Stadt sowie das Linzer Tor. Die Ruine hat eine historische Bedeutung, da sie als landesfürstliche Burg im 14. Jahrhundert erwähnt wird. Sie widerstand 1477 einer Belagerung, musste aber 1485 den Ungarn die Tore öffnen. 1645 fiel die Burg den Schweden in die Hände, was zur Zerstörung führte. Die Stadt übernahm die Pflege der Anlage, doch nach der Rückeroberung 1646 setzte die Wartung aus. 1799 wurde das Gelände parzelliert und an Privatpersonen verkauft. Die Ruine umfasst ein Burgareal von etwa 120 m Länge und 40 m Breite. Mauerreste deuten auf eine Hauptburg am Südwestende und eine Vorburg im nordöstlichen Bereich hin. Ein gut erhaltener quadratischer Turm steht an der Südwestspitze, während ein weiterer rechteckiger Turm im Osten integriert ist. Die Nordwestseite der Außenmauer ist gut erhalten, während die südliche Mauer nur noch den Unterbau zeigt. Die Ruine bietet Ausblicke auf die Donau und die umliegende Landschaft.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Ruine
- Ort
- Krems
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