📷 Bild: Wikimedia Commons
Palais Liechtenstein
Gebäude in Feldkirch, Vorarlberg, Österreich
Das Palais Liechtenstein steht in der Stadt Feldkirch in der Schlossergasse 8. Es war ursprünglich ein erzherzogliches Hubamt, das 1697 durch einen Stadtbrand zerstört wurde. Nach der Errichtung im barocken Stil im Auftrag von Fürst Johann Adam Andreas Liechtenstein wurde es Amtshaus der Herrschaft Schellenberg und der Grafschaft Vaduz. Im Jahr 1774 wurde es an Kirchenpfleger Längle verkauft und später mehrfach versteigert und neu genutzt. 1967 ging es in das Eigentum der Stadt Feldkirch über und dient heute als Stadtarchiv, Stadtbibliothek und Ausstellungsraum. Das Palais wurde 2017–2018 um 1,56 Millionen Euro saniert und bis 2018 mit einer Ausstellung zur Geschichte Feldkirchs besucht. Die Fassade trägt ein Wappen der Fürsten von Liechtenstein, und die Mittelfenster im Hauptgeschoß sind segmentbogig verdacht. Im 1. Stock befindet sich eine Kassettendecke aus Holz. Die Gebäudestruktur hat ein traufseitiges Satteldach und ein Sandsteinportal mit architravartiger Verdachung. Im Inneren des Palais werden Räume wie das Stadtarchiv und die Stadtbibliothek genutzt, sowie Ausstellungsflächen. Die Umgebung um das Palais besteht aus der Schlossergasse und der Altstadt von Feldkirch. Aus den Räumen des Palais haben Besucher Ausblicke auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Die historischen Räume und die barocke Architektur ermöglichen einen Einblick in die Geschichte der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Stadtpalais
- Ort
- Feldkirch
- Adresse
- Schlossergasse 8
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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