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Burg Kropfsberg
Burg in Österreich
Die Burgruine Kropfsberg liegt auf einem Hügelrücken im Inntal, oberhalb von St. Gertraudi in Reith im Alpbachtal. Sie ist eine Höhenburg der Gemeinde und steht unter Denkmalschutz. Die Anlage wurde im 12. Jahrhundert von Salzburger Erzbischöfen errichtet und diente als Gerichts- und Verwaltungsstandort. Im 14. Jahrhundert wurde sie durch Erzbischof Eberhard II. ausgebaut, wodurch ihr heutiges Erscheinungsbild entstand. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert ein bedeutender politischer Ort. 1412 fand hier ein Streit zwischen Tirol und Bayern seine Schlichtung, und 1416 wurde eine Aussöhnung zwischen Herzögen Friedrich IV. und Ernst von Österreich abgeschlossen. Im 16. Jahrhundert wurde die Anlage romanisch erweitert, wobei eine 900 m lange Ringmauer entstand. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert eine der größten in Tirol, mit einer Fläche von 26.000 m² und Unterkünften für 60 bis 80 Personen. Die Ruine umfasst einen sechseckigen Hof mit zwei Bergfrieden und einem Turm. Die Zisterne mit 47 m Tiefe und die Rupertuskapelle aus dem 16. Jahrhundert sind teilweise erhalten. Die äußere Ringmauer mit Bastionen sowie die gotische Burgkapelle sind noch vorhanden. Der Bergfried wurde zur Aussichtswarte umgebaut. Die Burgruine wird seit 1985 konserviert und gehört heute zum Privatbesitz von Hanno Vogl-Fernheim.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Reith im Alpbachtal
- Adresse
- Sankt Gertraudi 70
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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