Sayda

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Landkreis MittelsachsenBezirk Landkreis Mittelsachsen

Sayda

Stadt im Landkreis Mittelsachsen, Sachsen, Deutschland

Sayda liegt im Südosten des Landkreises Mittelsachsen, im Osterzgebirge zwischen den Tälern der Freiberger Mulde und der Flöha. Die Stadt ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Sayda/Dorfchemnitz und umfasst die Ortsteile Sayda (Hauptort), Friedebach, Mortelgrund, Pilsdorf und Ullersdorf. Sie ist etwa 60 km südwestlich von Dresden und 45 km südöstlich von Chemnitz entfernt. Die Bergstadt ist durch die Bundesstraße 171 verbindbar und besteht zu 94,3 % aus Waldfläche. Sayda ist eine der ältesten Siedlungen im oberen Erzgebirge und wurde erstmals 1207 urkundlich erwähnt. Die Stadt war im 13. Jahrhundert ein wichtiger Handelsweg über den Böhmischen Steig. Im Jahr 1289 wurde die Siedlung als „Castrum et civitas Seydowe“ dokumentiert. 1451 wurde Sayda von Bernhard von Schönberg belehnt, der ein Hospital für kranke Menschen gründete. 1993 wurde das Hospital zu St. Johannis in das Erzgebirgische Heimatmuseum umgewandelt. In Sayda gibt es mehrere sehenswerte Orte, darunter das Heimatmuseum im Hospital St. Johannis und das Feuerwehrmuseum im alten Spritzenhaus. Der Saydaer Malerweg verbindet die Stadt mit der näheren Umgebung und ehrt lokale Künstler. Im Ort gibt es ein Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und einen Park zum Gedenken der Opfer von Kriegen, Vertreibung und politischer Verfolgung. Die Stadt ist auch bekannt für ihre Erzgebirgskultur und traditionelle Weihnachtsbräuche.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Bergbaustadt, Stadt in Deutschland
Ort
Landkreis Mittelsachsen
Seehöhe
680 m

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