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Schloss Fürstenstein
Schloss in Deutschland
Schloss Fürstenstein steht auf einem 578 Meter hohen Felsen in der Gemeinde Fürstenstein im Landkreis Passau. Es gehört zu den drei namengebenden Bauwerken des Dreiburgenlandes und ist als Bodendenkmal sowie Baudenkmal geschützt. Die Anlage liegt im Bayerischen Wald und ist von der Straßenkreuzung am Fuße des Ortes aus sichtbar. Die Burg wurde im 14. Jahrhundert von Herzog Albrecht I. von Bayern erbaut und war bis ins 19. Jahrhundert in verschiedenen Besitzwechseln verstrichen. Das Schloss war bis 1848 als Gastwirtschaft mit Brauerei in Betrieb, wurde 1848 durch einen Brand zerstört und verfiel. 1860 erwarb der Passauer Bischof Heinrich von Hofstätter die Ruine und ließ es wiederaufbauen. Später diente es als Erziehungsheim und Internat. Seit 2007 ist das Schloss als Kultur- und Gastronomieprojekt teilweise öffentlich zugänglich. Veranstaltungen wie der Europa-Gipfel finden hier statt, und das Schloss kann nur von außen besichtigt werden. Das Schlossgebäude ist in ein unteres und oberes Schloss unterteilt. Das untere Schloss umfasst einen Innenhof mit drei Rundtürmen, während das obere Schloss ein zweiflügeliger Bau mit mittelalterlichen Überresten ist. Der Privat- und Öffentlichkeitsbereich ist unterschiedlich gestaltet, wobei nur der nördliche Flügel des unteren Schlosses für Veranstaltungen genutzt wird. An das Schloss grenzt die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, die ursprünglich als Schlosskapelle diente und später zur Pfarrei erweitert wurde.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss, Archäologische Stätte
- Ort
- Fürstenstein
- Adresse
- Burgstraße 10
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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