Jakobuskirche

📷 Bild: Wikimedia Commons

NiederösterreichBezirk Q980

Jakobuskirche

Kirchengebäude in Oberkotzau

Die Jakobuskirche in Oberkotzau ist eine evangelisch-lutherische Pfarrkirche, die direkt neben dem Marktplatz liegt und unterhalb des Schlosses steht. Sie ist Teil der Ortschaft Oberkotzau und hat eine enge Verbindung zur regionalen Adelsfamilie von Kotzau. Die Kirche war über mehrere Jahrhunderte ein zentraler Ort für die Bevölkerung und beherbergt Epitaphien adliger Familienmitglieder. Der ursprüngliche Dorffriedhof befand sich um die Kirche. Die Kirche hat eine besondere architektonische Struktur, da der Chorraum und das Kirchenschiff einen Winkel bilden und keine gemeinsame Achse haben. 1935 wurden umfassende Umbaumaßnahmen unter dem Architekten German Bestelmeyer durchgeführt, was in der lokalen Presse diskutiert wurde. An der Empore sind Wappen verschiedener Rittergeschlechter sowie der Hohenzollern aus Bayreuth zu sehen, die mit der Familie von Kotzau verbunden sind. In der Kirche ist eine Orgel aus dem Jahr 1769 erhalten, die von Friedrich Heidenreich gebaut wurde. Das Innenwerk wurde 1895 durch Steinmeyer ersetzt, und 1978 baute Ekkehard Simon ein neues Instrument mit 25 Registern. Die Orgel steht in ihrem ursprünglichen Rokoko-Gehäuse und hat eine spezifische Disposition mit Koppeln. Die Kirche bietet somit sowohl historische als auch künstlerische Ausstellungen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Archäologische Stätte, Kirchengebäude
Ort
Oberkotzau
Adresse
Pfarrstraße 2
Architekt
German Bestelmeyer
Denkmalstatus
Baudenkmal in Bayern

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