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Mecklenburg
Burg in der Gemeinde Dorf Mecklenburg
Die Mecklenburg war eine Burg aus dem 10. und 11. Jahrhundert, die als Hauptsitz der abodritischen Nakoniden diente. Sie lag südlich von Wismar in der heutigen Gemeinde Dorf Mecklenburg. Die Anlage erstreckte sich über 23.196 m² und hatte eine ellipsenförmige Fläche von etwa 1,4 Hektar. Sie bestand aus sieben Bauphasen, wobei die Phase C auf das Jahr 929 bis 945 datiert wird. Von der Burg ist heute nur ein Erdwall erhalten. Die Burg war ein zentraler Herrschaftssitz der Nakoniden und wurde in Schriftquellen ab dem 10. Jahrhundert erwähnt. Der Name Wiligrad, der vermutlich der slawische Name der Burg war, führte zur Namensgebung des Schlosses Wiligrad. Die Burg diente auch als Bischofssitz der Hamburger Slawendiözese und war bis ins 11. Jahrhundert ein bedeutender Ort. Sie wurde 1160 durch Heinrich des Löwen zerstört und später erneut aufgebaut, doch schließlich endgültig zerstört. Heute erinnert der Burgwall an die Anlage, der als Grund für den Namen des Dorfes Mecklenburg gilt. Der Wall wurde landwirtschaftlich genutzt und 1856 erstmals mit Eichen bepflanzt. Der Friedhof des Dorfes wurde 1870 auf dem Wall angelegt. Die Ausgrabungen durch Friedrich Lisch und Peter Donat haben wichtige Erkenntnisse über die Burg geliefert.
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- Art
- Burg
- Ort
- Dorf Mecklenburg
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Mecklenburg-Vorpommern
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