Bodendenkmal in Rottenburg an der Laaber, #D-2-7338-0108
mittelalterliches Schloss in Niederbayern
Das Schloss Rahstorf war ein abgegangenes Herrenhaus in der Gemeinde Rahstorf von Rottenburg an der Laaber im Landkreis Landshut. Es lag 50 Meter östlich der Kleinen Laber und war ursprünglich ein Holzgebäude, das im 18. Jahrhundert abgetragen wurde. Die Anlage ist als Bodendenkmal unter der Aktennummer D-2-7338-0108 registriert und umfasst mittelalterliche und frühneuzeitliche Befunde sowie den Turmhügel der alten Burg. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 14. Jahrhundert zurück. Ludwig Greul zu Rachsdorf war der erste Hofmarksherr, der 1388 eine Verkaufsurkunde bezeugte. Das Geschlecht der Gräul besaß zu dieser Zeit die Veste Neuhaus und die Burghut zu Wetterfeld. 1459 wurde Michael Gräul zu Rächsdorf genannt, von dem ging die Hofmark in bürgerliche Hände über. Später übernahmen die Herren von Asch, die ebenfalls aus Landshut stammten, und ihr Sitz zu Rahstorf ist auf der Landtafel Apians dargestellt. Heute steht an der Stelle des Schlosses ein Bauernhof auf einer künstlichen Erhöhung. Die ringförmige Grabensenke lässt sich noch erkennen. Die Umgebung umrahmt das Gelände mit der Kleinen Laber und dem Turmhügel der alten Burg. Die Anlage ist Teil der vor- und frühgeschichtlichen Geländedenkmäler Niederbayerns und wird in der privaten Datenbank „Alle Burgen“ dokumentiert.
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- Schloss, Befund, Bodendenkmal
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Bayern
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