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Kath. Pfarrkirche hl. Laurentius
Kirche in Tristach (2525)
Die Katholische Pfarrkirche hl. Laurentius in Tristach steht am südlichen Ortsrand der Gemeinde Tristach im Bezirk Lienz, Tirol. Sie gehört zum Dekanat Lienz der Diözese Innsbruck und ist als Denkmal unter Schutz gestellt. Die Kirche ist Teil des Pfarrgebietes, das ursprünglich zum Patriarchat von Aquileia gehörte und später zur Diözese Brixen kam. Der Sitz der Pfarre wechselte 1230/1231 nach Tristach, und 1781 wurde Lavant abgetrennt. Die Pfarre wurde 1430 als Kaplanei gegründet und von den Karmeliten verwaltet. Die Kirche wurde 1050/1065 urkundlich erwähnt und 1304 mit einer Altarweihe dokumentiert. 1485 wurde ein gotischer Neubau geweiht, und 1810 wurde das Langhaus nach Plänen von Anton Mutschlechner fertiggestellt. Das Langhaus ist klassizistisch, der Chor und Turm gotisch. Die Kuppelmalereien stammen von Christoph Brandstätter aus dem Jahr 1805, darunter das Martyrium des hl. Laurentius und das Letzte Abendmahl im Chor. Die Kuppel wird von Pilastern mit Zahnschnittgesims und Girlanden verziert. Die Ausstattung umfasst einen Hochaltar aus 1844 mit einem Altarbild der Aufnahme des hl. Laurentius in den Himmel, gemalt von Johannes Partl. Die Statuen der Heiligen Ingenius und Albuin stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Der Friedhof um die Kirche wurde 1971 erweitert und beinhaltet eine Totenkapelle nach Entwürfen von Rudolf Stotter. Die Kruzifixe stammen vom Bildhauer Lorenz Wendlinger.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Tristach
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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