Ghidfalău

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Kreis CovasnaBezirk Kreis Covasna

Ghidfalău

Gemeinde in Rumänien

Ghidfalău liegt im Südausläufer des Bodoc-Gebirges, im historischen Szeklerland, und ist im Kreis Covasna in der Region Siebenbürgen in Rumänien. Die Gemeinde befindet sich am Oberlauf des Flusses Olt, etwa in der Mitte des Kreises, und ist von der Kreisstraße DJ 121A erschlossen. Sie liegt acht Kilometer nördlich der Kreishauptstadt Sfântu Gheorghe und grenzt an die Nachbargemeinde Arcuș. Die Region um Ghidfalău ist geprägt von bergigem Gelände und liegt im Einflussbereich der ungarischen Kultur. Der Ort wurde erstmals 1332 urkundlich erwähnt und war lange von Szeklern bewohnt. Archäologische Funde deuten auf eine Besiedlung bereits in der Latènezeit oder im Frühmittelalter hin. In verschiedenen Epochen wurden auf dem Gemeindegebiet Funde aus der Jungsteinzeit, Frühbronzezeit und Latènezeit entdeckt. Die Gemeinde war im Königreich Ungarn Teil des Stuhlbezirks Sepsi und gehörte später dem historischen Kreis Trei-Scaune an. Sie war auch Teil der Entwicklungskonzepte des LEADER-Programms der Europäischen Union. Ghidfalău ist bekannt für seine kulturellen und historischen Bauwerke, darunter die reformierte Kirche im Gemeindezentrum, die im 13. Jahrhundert errichtet und im 15. Jahrhundert mit einer Ringmauer versehen wurde. Im eingemeindeten Dorf Zoltan stehen weitere Denkmäler unter Schutz, darunter eine reformierte Kirche aus dem 18. Jahrhundert und ein barockes Tor. Die Gemeinde hat auch Persönlichkeiten wie Elek Forró und János Czecz hervorgebracht, die in der Geschichte Rumäniens und Ungarns eine Rolle spielten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Rumänien
Ort
Kreis Covasna
Adresse
Str. Principală 108
Quellen:Ghidfalău (CC0-1.0)

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