📷 Bild: Wikimedia Commons
Enge-Sande
Gemeinde in Schleswig-Holstein
Enge-Sande ist eine Gemeinde im Kreis Nordfriesland in Schleswig-Holstein. Sie umfasst mehrere Dörfer und Dorflagen, darunter Sande, Enge, Soholm und Knorburg. Das Gemeindegebiet liegt nördlich der Soholmer Au, zwischen den Naturräumen Lecker Geest und Nordfriesische Marsch. Im Norden erstreckt sich der Langenberger Forst, ein aufgeforstetes ehemaliges Heidegebiet. Die Gemeinde grenzt an mehrere Nachbargemeinden und war historisch Teil des dänischen Herzogtums Schleswig. Die Gemeinde hat eine reiche Geschichte, darunter die Besiedlung seit der Steinzeit und die Erwähnung im 17. Jahrhundert. Die Sturmflut von 1634 verursachte schwere Schäden. Bis 1920 war Enge-Sande Teil der Zone II bei der Schleswigschen Volksabstimmung, was zu ihrer Zugehörigkeit zu Deutschland führte. Im 19. Jahrhundert war die Gemeinde stark auf Landwirtschaft und Weberei angewiesen, wobei viele Einwohner zur Erntearbeit in andere Regionen reisten. In Enge-Sande gibt es mehrere Dorfplätze, darunter Sande, Enge, Soholm und Knorburg. Die Gemeinde ist geprägt von einer sprachlichen Vielfalt mit Nordfriesisch, Dänisch und Niederdeutsch. Die Kirche in Enge, errichtet im 13. Jahrhundert, ist ein wichtiges kulturelles Zentrum. Die Gemeindeverwaltung besteht aus einer Gemeindevertretung, die im Jahr 2023 neu gewählt wurde. Die Gemeinde hat eine historische Verbindung zur Landwirtschaft und ist heute ein kleines ländliches Gebiet mit eigenem Wappen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Kreis Nordfriesland
- Seehöhe
- 11 m
- Website
- https://www.enge-sande.de/
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