Burg Naumburg (Gladenbach)

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Burg Naumburg (Gladenbach)

Burgruine in Deutschland

Die Burg Naumburg, auch Nuwenburg oder Neuberg genannt, ist eine kleine abgegangene Höhenburg auf dem Lammerich, einem 356,8 m ü. NHN hohen Bergkegel südwestlich der Stadt Gladenbach im Landkreis Marburg-Biedenkopf in Hessen. Die Reste der ovalen Burganlage liegen im Gladenbacher Bergland und sind in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet. Sie war Teil der hessischen Verteidigungsanlagen im Salzbödetal. Die Burg wurde um 1249 von der Landgräfin Sophie von Hessen nach der Zerstörung der Burg Blankenstein errichtet. Sie diente als Gegenburg zur erzbischöflich-mainzischen Talburg Offenhausen und spielte eine Rolle in der Dernbacher Fehde. Die Anlage hat einen Durchmesser von etwa 50 Metern in Nord-Süd-Richtung und 25 Metern in Ost-West-Richtung. Sie besitzt einen fast vollständig erhaltenen Burggraben mit Resten eines äußeren Wallsystems und eine Mauer im Innenbereich. Die Burganlage umfasst einen südlichen Teil mit vermuteten Palasresten und einen nördlichen Teil mit Fundamentresten, die einem Bergfried zugeordnet werden. Der Zugang lag südlich, heute durch eine Aufschüttung im Graben sichtbar. Die Anlage wurde von Wolfgang Becker untersucht, der die historische Bedeutung der Burg dokumentierte. Die Umgebung umfasst das Salzbödetal und das Gladenbacher Bergland.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Gladenbach

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