Bratronice

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Bratronice

Gemeinde in Tschechien

Bratronice ist eine Gemeinde im Okres Strakonice in Südböhmen. Sie liegt sieben Kilometer südwestlich von Blatná und befindet sich auf einer Anhöhe zwischen den Bächen Brložský potok und Bratronický potok. Das Dorf wird von mehreren Teichen umgeben, darunter der Pazderník und der Velký rybník. Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen Bratronice und Katovsko und grenzt an mehrere Nachbargemeinden im Norden, Osten und Südwesten. Die Geschichte von Bratronice reicht bis ins 13. Jahrhundert zurück, als das Gebiet als Besitz des Klosters St. Georg erwähnt wurde. Im 14. Jahrhundert entstand ein Vladikensitz, und ab 1457 gehörte das Gut Jan von Bratronice. Im 16. Jahrhundert wurde die Feste Bratronice zu einem Renaissanceschloss umgestaltet. 1990 wurde die Gemeinde nach einer Volksabstimmung wieder unabhängig, und das Schloss sowie das Gut wurden 1990 an Blanka Battaglia restituiert. In Bratronice gibt es das Schloss mit einer Schlosskapelle des hl. Josef sowie eine Kapelle auf dem Dorfplatz, die 1930 erbaut wurde. Auf der Pětnice steht ein Telekommunikations- und Aussichtsturm. Das Naturreservat Kovašínské louky liegt südöstlich des Dorfes am Teich Kovašín. Zudem gibt es eine Grabkapelle der Freiherren Battaglia und eine Nischenkapelle mit einer Holstatue des hl. Johannes von Nepomuk.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Tschechien
Ort
Okres Strakonice
Seehöhe
545 m

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