📷 Bild: Wikimedia Commons
Theater an der Parkaue
Staatstheater für junges Publikum in Berlin-Lichtenberg
Das Theater an der Parkaue in Berlin-Lichtenberg ist ein Staatstheater für junges Publikum und belegt eine Hälfte eines ehemaligen Schulgebäudes. Das Gebäude wurde 1910/1911 als Realgymnasium errichtet und 1948 für kulturelle Zwecke umgewidmet. Die andere Hälfte war bis 1995 das Zentralhaus der Jungen Pioniere, das bis 1982 über 360.000 Besucher pro Jahr hatte. Das Theater wurde 1950 als Theater der Freundschaft eingeweiht und erweiterte sein Repertoire bis 2005 auf bis zu 30 Inszenierungen. Unter Manuel Schöbel und Kay Wuschek wurde es zu einem Zentrum internationaler Kulturprojekte und entwickelte sich zu einem der vier subventionierten Sprechbühnen Berlins. Das Haus bietet Workshops, Theaterclubs und Projekte für Kinder und Jugendliche an. Im Gebäude sind drei Bauabschnitte geplant, um Sanierungen und Modernisierungen durchzuführen. Das Theater verfügt über drei Bühnen, eine Bibliothek, ein Kino und verschiedene Werkstätten. Es ist Teil der Berliner Kulturszene und verbindet die Geschichte des Gebäudes mit moderner Theaterarbeit. Die Räume bieten Ausblicke auf die Parkaue und sind mit einer Vielzahl von Räumen für verschiedene Aktivitäten ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Theatergebäude, Kino, Schulgebäude
- Ort
- Lichtenberg
- Adresse
- Parkaue 25, 10367 Berlin
- Erbaut
- 1910
- Architekt
- Waldemar Alder
- Denkmalstatus
- Baudenkmal
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