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Méharin
französische Gemeinde
Méharin liegt im französischen Baskenland, etwa 40 km südöstlich von Bayonne. Die Gemeinde gehört zum historischen Landstrich Arberoue und ist umgeben von Nachbargemeinden wie Saint-Palais und Léon-Bayonne. Sie liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour und wird vom Nebenfluss Lihoury durchflossen, der mit seinem Zufluss Argazuriko Erreka das Gemeindegebiet durchquert. Die Region ist geprägt von flachen Tälern und sanften Hügeln, die typisch für das Baskenland sind. Méharin wurde im Mittelalter von einer adeligen Familie besiedelt, die den Ort nannte. Im 15. Jahrhundert wurde das Dorf zur Vicomté erhoben, was es zu einem Streitobjekt im Adel machte. Die Familie Belzunce übernahm im 17. Jahrhundert die Herrschaft und bestimmte das Dorf bis zur Französischen Revolution. Die Geschichte des Ortes war von politischen und adligen Konflikten geprägt, die bis ins 18. Jahrhundert andauerten. Toponyme wie Mehari oder Méharin finden sich in alten Dokumenten aus dem 13. bis 19. Jahrhundert. Méharin ist bekannt für seine Pfarrkirche, die dem heiligen Laurentius gewidmet ist. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert erstmals erwähnt und wurde im 19. Jahrhundert restauriert. Die Glasfenster stammen aus dem Jahr 1868 und sind Werke des Glasmalers Gustave Pierre Dagrant. Das Schloss von Méharin, das 1385 erstmals erwähnt wurde, ist heute im Privatbesitz und nicht besichtigbar. Die Gemeinde ist auch für die Produktion von Käse und Schinken bekannt, die in den AOC-Zonen Ossau-Iraty und Kintoa hergestellt werden.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Pyrénées-Atlantiques
- Seehöhe
- 280 m
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