Burg Pfreimd
archäologische Stätte in Deutschland
Die Burg Pfreimd stand in der oberpfälzischen Stadt Pfreimd im Landkreis Schwandorf. Sie war eine mittelalterliche Niederungsburg und Teil der Katholischen Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt. Die Anlage ist als Bodendenkmal im Bayernatlas registriert und umfasst archäologische Befunde, Spuren älterer Bauten sowie den historischen Ortsfriedhof. Im Bereich der Pfarrkirche wurden frühmittelalterliche Siedlungsreste und slawische Befestigungen gefunden. Die Burg und die Siedlung Pfreimd entstanden im 11. Jahrhundert an einer leichten Erhebung im Naabtal. 1118 wurde der Ort urkundlich erwähnt, und 1156 existierte bereits eine Burg. 1216 wurde Pfreimd zur eigenen Pfarrei, und 1332 überließ der Herzog die Burg dem Landgrafen von Leuchtenberg. 1372 wurde die Stadt Pfreimd gegründet, und 1497 erhielt sie Stadtrechte. Die Burg war bis ins 17. Jahrhundert ein wichtiger Sitz der Landgrafen. Die Burganlage umfasste ein romanisches Biforienfenster aus dem 12. Jahrhundert und eine hölzerne Verteidigungsanlage. Die Schlossanlage war um 1300 befestigt und umfasste einen Turm sowie eine Toranlage. Im 16. Jahrhundert entstand ein Renaissanceschloss mit mehreren Gebäuden, darunter Schloßhof 10 und 11/13. Die Schlossreste sind heute als begehbares archäologisches Untergeschoss zugänglich. Die Anlage umfasste einen Innenhof, ein Palas mit tonnengewölbten Kellern und eine Pfarr- und Schlosskirche als Grablege der Leuchtenberger.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte
- Ort
- Pfreimd
- Adresse
- Schloßhof 11,Schloßhof 13
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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