Franziskanerkloster St. Andreas, Halberstadt

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KlosterLandkreis HarzBezirk Landkreis Harz

Franziskanerkloster St. Andreas, Halberstadt

bestehendes Kloster in Halberstadt in Sachsen-Anhalt

Das Franziskanerkloster St. Andreas in Halberstadt wurde 1223 gegründet und zählt zu den ältesten Niederlassungen der Franziskaner in Deutschland. Es lag an der Franziskanerstraße, die ursprünglich „Bi de Barvoten“ hieß. Die Kirche war eine dreischiffige Hallenkirche mit einem dreijochigen Chor. Das Kloster blieb während der Reformation erhalten und wurde 1814 aufgelöst, nachdem es durch die Säkularisation dem preußischen Staat übergeben worden war. 1920 kehrten die Franziskaner zurück, doch 2020 musste das Kloster aufgrund des Nachwuchsmangels geschlossen werden. Das Kloster war ein Zentrum des geistlichen Lebens und betreute Seelsorger, die als Missionarii Saxoniae tätig waren. Es gab eine Volksschule, eine Wohltätigkeitsstätte und Pfarrer, die aus dem Kloster stammten. Die Kirche St. Andreas blieb als Pfarrkirche erhalten und wurde nach Kriegszerstörungen ab 1948 wieder aufgebaut. 1985 wurde die Kirche wieder eingeweiht, und 1996 wurde eine Wärmestube für Obdachlose errichtet. Die Pfarrei St. Andreas wurde 2009 aufgelöst und in die Pfarrei St. Burchard eingegliedert. Die ehemaligen Klostergebäude wurden nach der Auflösung als protestantische Schule und später als Arbeitshaus genutzt. Die Kirche St. Andreas bleibt ein bedeutendes Bauwerk mit historischem und kulturellem Wert. Die Franziskaner betreuten die Seelsorge und Pfarrarbeit bis zu ihrer Auswanderung 2020. Die Kirche und ihre Umgebung sind Teil der katholischen Gemeinde Halberstadts.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Halberstadt
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Deutschland

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