📷 Bild: Wikimedia Commons
Ehem. Maschinennagelfabrik
ehemaliger Industriebau in Graz, Österreich, 1813 erbaut
Die ehemalige Maschinennagelfabrik in Graz liegt im Stadtbezirk Geidorf. Sie ist ein Industriebau aus dem 19. Jahrhundert, der ursprünglich als Nagelfabrik errichtet wurde. Das Gebäude wurde 1813 von Franz Xaver Schafzahl begonnen und später von Karl Greinitz weitergeführt. Es ist ein verputzter Ziegelbau mit Granitsockeln und Kalkstein-Säulen sowie einem Holzdach mit Wiener Taschen. Die Fabrik war bis 1857 in Betrieb, als sie 30 Arbeitsplätze bot. Im Jahr 1872 wurde sie in eine Tuchfabrik umgewandelt, die 1889 47 Menschen beschäftigte. Später diente das Gebäude als Dampfwäscherei und Tischlerei. Nach langer Leerstandzeit beherbergt es seit 1985 einen Waldorfkindergarten. Die Architektur zeigt spätklassizistische Elemente mit toskanischen Säulen und Metopenfries. Das Gebäude bietet heute Räume für einen Kindergarten, die auf die ursprüngliche Fabrikstruktur zurückgehen. Die Fassade im spätklassizistischen Stil dominiert den Mitteltrakt, der vermutlich die Direktion beherbergte. Die Umgebung umfasst den Stadtbezirk Geidorf sowie historische Industriestandorte in Graz. Die Bausubstanz beinhaltet einen verputzten Ziegelbau mit Holzdach und spezifischen Materialien wie Granit und Kalkstein.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Industriebau
- Ort
- Graz
- Adresse
- Körösistraße 59
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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