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Burg Wilnsdorf
Burg in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Die Burg Wilnsdorf war eine abgegangene Hangburg auf 372 m ü. NHN im Ortsbereich von Wilnsdorf, heute im Kreis Siegen-Wittgenstein in Nordrhein-Westfalen. Sie lag im obere Heckenbachtal und ermöglichte einen Überblick über das Tal. Die Burg gehörte den Herren von Wilnsdorf, die den Ort 1185 erstmals erwähnten. Sie wurde im Jahr 1233 im Ketzergericht zerstört, nachdem Konrad von Marburg die Burg und den Ort wegen Inquisitionsvergehen bestraft hatte. Die Burg war im 13. Jahrhundert zerstört worden, wobei die evangelische Kirche auf den Grundmauern der Burgterrasse errichtet wurde. Die Kirche zeigt eine Zeichnung mit einem zerstörten Burgturm und der Jahreszahl 1233. Das Burggelände war etwa 1,2 Hektar groß, der Bergfried hatte einen Durchmesser von 7,65 m. Ausgrabungen in den Jahren 1968 und 1969 fanden unter Beteiligung der Gemeinde und der Kirchengemeinde statt und führten zu Hinweisen auf die Burggeschichte. Heute sind nur noch Reste des Burggrabens hinter dem Haus Mainzer Straße 14 sichtbar. Die Flurbezeichnung „Im Graben“ und die Straßennamen wie Burgstraße und Kolbestraße erinnern an die einstige Ausdehnung der Burg. Bis in die 1950er Jahre waren noch Teile des Burggrabens zu erkennen, während 1865 Mauerreste sichtbar waren, die 90 Jahre später verschwunden waren.
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- Art
- Burg
- Ort
- Wilnsdorf
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