Nagybörzsöny

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Nagybörzsöny

Gemeinde in Ungarn

Nagybörzsöny ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Szob im Komitat Pest. Sie liegt 13,5 Kilometer nordwestlich der Kreisstadt Szob und drei Kilometer östlich der Grenze zur Slowakei am Fluss Börzsönyi-patak. Die Nachbargemeinden sind Ipolytölgyes und Vámosmikola. Der Ort ist bekannt für den mittelbairischen Dialekt, der dort noch gesprochen wird. Der Ort hat eine reiche Geschichte, die eng mit dem mittelalterlichen Bergbau verbunden ist. Hier wurden Blei, Gold, Silber, Schwefel und Eisenerz abgebaut. Eine Urkunde aus dem Jahr 1416 belegt die Anwerbung deutschsprachiger Bergleute unter sächsischem Recht. Die Deutschen wurden hier als Sachsen betrachtet, nicht als Schwaben. Der lokale Dialekt zeigt Merkmale des Südbairischen, Donaubairischen und Ostmitteldeutschen. Der Weinbau wurde zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Die Gemeinde liegt am Fluss Börzsönyi-patak und grenzt an die Slowakei. Die Umgebung um Nagybörzsöny war ein Zentrum des Bergbaus und der Kultivierung durch Rodung. Die Bevölkerung besteht aus Einwanderern, die hauptsächlich aus Tirol, der Steiermark und dem Erzgebirge stammen. Der Ort hat eine einzigartige Kultur und Sprache, die sich aus der Geschichte und dem Einfluss der Einwanderer entwickelt haben.

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Art
Gemeinde in Ungarn
Ort
Kreis Szob

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