Burg Hayn

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Burg Hayn

Burgruine in Deutschland

Die Burg Hayn, auch als Dreieichenhain bekannt, ist eine Niederungsburg in Dreieichenhain, einem Stadtteil der hessischen Stadt Dreieich. Sie liegt im Landkreis Offenbach und war ein Zentrum der Wildbannverwaltung. Die Anlage entstand vermutlich im 11. Jahrhundert und wurde im 12. Jahrhundert ausgebaut. Sie umfasste einen Wohnturm, einen Bergfried, einen Palas und eine Kapelle. Die Burg war bis ins 15. Jahrhundert bewohnt und wurde später als Steinbruch genutzt. Die Burg Hayn war ein bedeutender Ort im Wildbannforst und wurde von den Herren von Hagen-Münzenberg verwaltet. Sie war bis 1255 eine Ganerbenburg, nach deren Aussterben wurde sie von verschiedenen Adelsfamilien weitergeführt. Im 18. Jahrhundert wurde die Burg als Steinbruch genutzt, und ab 1750 begannen die Zerstörungen. Heute ist sie ein Kulturdenkmal und Teil der historischen Landschaft Dreieichenhains. Besucher können die Ruinen der Burg erkunden, darunter den Wohnturm, den Palas und den Bergfried. Im Burggarten finden sich ein Regionalmuseum und eine Gaststätte. Die Anlage dient als Kulisse für die Burgfestspiele und beherbergt seit 1925 kulturelle Veranstaltungen. Die Ruinen sind ein Zeugnis der mittelalterlichen Geschichte und der Entwicklung der Region.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Dreieich
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Hessen

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