📷 Bild: Wikimedia Commons
fort Queyras
Fort Queyras, einst bekannt als „Château-Queyras“, ist ein mittelalterlicher Burgfried mit Veränderungen durch Vauban. Er steht auf dem Territorium der Gemeinde Château-Ville-Vieille in den Hautes-Alpes, am Fuße eines glazialen Verrouses, der die Schlucht des Guil blockiert. Der Burgfried liegt an der Grenze zu Italien und ist 50 km von Briançon und 80 km von Gap entfernt. Er war ein Schlüsselort für die Verteidigung des Haut-Dauphiné gegen Savoyen und Provence. Der Burgfried war seit 1265 Teil des Dauphiné und wurde 1301 als „Castrum Cadrassi“ erwähnt. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde er während der Religionskriege zerstört und diente später als Gefängnis. 1695 widerstand er den Savoyen, und Vauban plante 1700 eine neue Verteidigungsanlage. Im 19. Jahrhundert wurden Batterien hinzugefügt, und 1967 wurde er ziviler Nutzung übergeben. Heute gehört er privaten Eigentümern und ist für Besucher zugänglich. Der Burgfried ist der Mittelpunkt einer Châtellenie, die vom Dauphiné verwaltet wurde. Die Châtelains, wie Jean de Bellegarde oder Pierre de Creysio, verwalteten das Gebiet und den Burgfried. Die Anlage ist als Monument historique seit 1948 geschützt und bietet einen Blick auf die Schlucht des Guil. Die Umgebung umfasst die Gegend des Queyras und die Grenze zu Italien.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- Château-Ville-Vieille
- Architekt
- Sébastien Le Prestre de Vauban
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
- Website
- http://www.fortqueyras.com/
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