📷 Bild: Wikimedia Commons
Noszvaj
Gemeinde in Ungarn
Noszvaj ist eine ungarische Gemeinde im Kreis Eger im Komitat Heves. Die Gemeinde liegt am Südrand des Bükk-Gebirges im Tal des Baches Kánya und erstreckt sich über eine Fläche von 18,84 km². Sie war bereits in der Árpádian-Ära eine Siedlung und wurde nach der Eroberung ein königliches Anwesen. Das erste schriftliche Dokument aus dem Jahr 1248 bestätigt, dass das Dorf ein bischöfliches Dorf war, bis es 1475 dem Bistum Eger gehörte. Die Siedlung war während der türkischen Belagerung der Burg Eger im Jahr 1552 verwüstet. Nach der Belagerung wurde sie Ferdinand I. an János Figedy vergeben, der die Reformation im Dorf förderte. 1564 gab es bereits eine calvinistische Kirche. Im 17. Jahrhundert wurde Noszvaj von einem türkischen Weinhändler erworben und blieb bis zu seinem Tod 1686 in der Stadt. Die Minderheit erhielt danach das Haus und den Besitz von Eger. In Noszvaj gibt es das Schloss De la Motte, erbaut von 1774 bis 1778, sowie Höhlenwohnungen aus dem 19. Jahrhundert. Die Siedlung im südöstlichen Teil des Dorfes ist heute unbewohnt und als Künstlerkolonie zugänglich. Das Schloss Galassy wurde 1900 gebaut, 1953 abgebrannt und 1959 wieder aufgebaut. Das Heimatmuseum zeigt Wohneinrichtung aus dem 19. Jahrhundert. Die Reformierte Kirche wurde ab 1564 von Protestanten genutzt und 1928 erweitert. Die Märchenstraße bietet ein Familienprogramm mit Volksmärchen und spielerischen Aufgaben.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Ungarn
- Ort
- Kreis Eger
- Website
- http://www.noszvaj.hu
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