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Burg Rabenau
Burg in Sachsen, Deutschland
Die Burg Rabenau ist eine Ruine einer Spornburg auf einem Felssporn mit 280 m ü. HN über dem Oelsabachtal. Sie liegt in Rabenau, einem Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge in Sachsen. Die Burg war Teil der Herrschaft Rabenau und stand als Grenzfeste der Burggrafen von Dohna. Die Anfänge der Burg datieren vermutlich aus der Zeit um 1200, als sie aus der Burg Kaitz entstand. Die Burg wurde 1399 von Markgrafen Wilhelm I. von Meißen erobert und 1402 zerstört. Sie verlor nach der Zerstörung ihre strategische Bedeutung und verfiel allmählich. Bis ins 19. Jahrhundert wurden die Reste bis auf die gotische Pforte von 1560 abgetragen. Die Burg bestand aus einer Hauptburg und einer Vorburg, die durch Gräben voneinander und von der Stadt getrennt waren. Im 16. Jahrhundert wurde das Vorwerk ausgebaut und später als Freigut genutzt. Auf dem Burgberg entstand 1869/70 die Stuhlfabrik der Sächsischen Holzindustriegesellschaft, aus der sich die heute ansässige Polstermöbelfabrik entwickelte. Im ehemaligen Vorwerk der Burg steht seit 1979 das Deutsche Stuhlbaumuseum. Die Burgkapelle, ursprünglich dem Heiligen St. Ägidius geweiht, wurde 1488 durch eine neue Kapelle ersetzt. In der Kirche Rabenau befindet sich der Grabstein des Caspar, Sohnes des Burgherren Heinrich von Miltitz.
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- Art
- Burg
- Ort
- Rabenau
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