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Pfarrkirche Mitterkirchen
Pfarrkirche und Friedhof in Mitterkirchen im Machland (15603)
Die römisch-katholische Pfarrkirche Mitterkirchen steht südlich des Marktplatzes und nördlich des Friedhofs in Mitterkirchen im Machland. Sie ist eine spätgotische dreischiffige Hallenkirche aus Sandsteinquadern, die aus dem Steinbruch in Gassolding stammen. An der Ostwand sind romanische Mauerreste zu sehen, und das Netzrippengewölbe ist in Facetten zerlegt. Renovierungen fanden in den 1960er Jahren und nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 statt. Die Pfarre Mitterkirchen betreut 1.611 Katholiken und gehört zum Dekanat Perg in der Diözese Linz. Sie ist Teil des Seelsorgeraumes Machland und grenzt an die Pfarren Arbing, Baumgartenberg, Naarn und Pergkirchen. Die historische Bedeutung der Pfarre wird durch die Namensherkunft und die 1111 datierte Urkunde über den Zehent von Mitterkirchen unterstrichen. Die Kirche war bis 1785 Stiftspfarre des Klosters Säbnich. Im Kircheninnenraum dominieren mittelalterliche Elemente, die 1964/65 durch Anton Zemann neu geordnet wurden. Der Volksaltar ist aus den Seitenschiffen einsehbar, und im Presbyterium steht ein restauriertes Kruzifix aus der Zeit um 1700. Die Altarstatuen, Leuchter und Kreuzwegstationen stammen aus verschiedenen Epochen. Die Orgel von Gottfried Seitz aus Linz-Doppl hat 15 Register und zwei Manuale. Die Taufkapelle beherbergt einen Taufstein aus dem Jahr 1480.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Friedhof
- Adresse
- Mitterkirchen 24
- Baustil
- Gotische Architektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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