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Schottenstift
Benediktinerkloster im 1. Wiener Gemeindebezirk, Innere Stadt
Das Schottenstift ist ein Benediktinerkloster in der Innere Stadt Wiens, an der Freyung 6. Es wurde 1155 gegründet und war ursprünglich ein iro-schottisches Kloster, das von Herzog Heinrich II. Jasomirgott ins Leben gerufen wurde. Die Abtei gehört seit 1625 zur Österreichischen Benediktinerkongregation und hat bis heute eine bedeutende Rolle in der Stadtgeschichte Wiens gespielt. Die Schottenkirche, die 1200 geweiht wurde, ist die Klosterkirche des Stifts. Das Schottenstift war ein zentraler Ort für Bildung und Kultur, mit einer Schreibschule ab 1310 und später dem Schottengymnasium, das 1807 gegründet wurde. Im 15. Jahrhundert wurde es zu einem Reformzentrum, und im 17. Jahrhundert fanden umfangreiche Baumaßnahmen statt. Die Schottenhöfe und das Konventgebäude wurden mehrfach umgebaut, und die Schottenkirche wurde mehrfach restauriert. Das Stift betreut heute 13 Mönche und ist ein wichtiger kultureller und historischer Ort Wiens. Im Schottenstift können Besucher die Schottenkirche mit ihrer romanischen Fassade und der Krypta besuchen, die den Stiftsgründer Heinrich II. Jasomirgott beinhaltet. Das Museum im Schottenstift zeigt Exponate aus der Abtei, darunter den Wiener Schottenaltar. Die Umgebung umfasst die Innere Stadt Wiens, mit ihren historischen Gebäuden und dem Fluss Donau, die den Blick auf die Stadt prägen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, Kunstmuseum, Abtei
- Ort
- Innere Stadt
- Adresse
- Freyung 6, 6a, u.a.
- Erbaut
- 1160
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
- Website
- https://www.schotten.wien
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