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Mírová
Gemeinde in Tschechien
Mírová ist eine Gemeinde im Bezirk Karlsbad, Tschechien. Sie liegt zwei Kilometer östlich von Chodov und gehört zum Okres Karlovy Vary. Das Dorf befindet sich im Falkenauer Becken am Bach Chodovský potok. Im Süden erhebt sich die frühere Abraumhalde Loket, unter der sich das Dorf Podhoří befand. Im Westen verläuft die Bahnstrecke von Chodov nach Nová Role, an der Mírová eine Bahnstation besitzt. Die Bahnstrecke Chomutov–Cheb verläuft südlich des Dorfes. Mírová wurde erstmals 1437 urkundlich erwähnt und war bis 1955 als Mnichov bekannt. Das Dorf war im 16. Jahrhundert im Besitz der Familie Hofmann und wurde 1599 von Johann Friedrich Lochner erworben. Während des Dreißigjährigen Krieges wurde die Familie Lochner konfisziert und 1633 an Alexander von Boren verkauft. 1881 erhielt das Dorf durch die Lokalbahn Chodau–Neudek Zugang zum Eisenbahnnetz. 1938 wurde Münchhof dem Deutschen Reich angeschlossen und 1945 wieder zur Tschechoslowakei zurückgegeben. 1955 wurde der Name in Mírová geändert. In Mírová gibt es die Kapelle und Fachwerkhäuser als Sehenswürdigkeiten. Die Gemeinde besteht aus zwei Grundsiedlungseinheiten: Mírová (Münchhof) und Na Cechu (Kolonie). Die Region um das Dorf ist geprägt von der Bahnstrecke, dem Bach Chodovský potok und der Nähe zu Chodov. Die historische Entwicklung des Ortes spiegelt sich in den veränderten Namen und der politischen Zugehörigkeit wider.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Bezirk Karlsbad
- Seehöhe
- 414 m
- Website
- http://www.obec-mirova.cz/
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