📷 Bild: Wikimedia Commons
Kastell Melk
Denkmalgeschütztes Objekt in Schönbühel-Aggsbach (72415)
Kastell Melk ist ein mutmaßliches römisches Militärlager, das im heutigen Niederösterreich, Bezirk Melk, Gemeinde Melk an der Donau liegt. Es wird als Teil der Festungskette des römischen Donaulimes vermutet. Die genaue Lage des Kastells ist bislang nicht archäologisch nachweisbar, da das Areal stark überbaut ist. Die eindrucksvolle Lage des heutigen Stifts auf einem Felsrücken und die historische Bedeutung des Ortes stützen jedoch die Annahme einer römischen Befestigung an dieser Stelle. Das Kastell Melk könnte den westlichen Eingang zur Wachau und eine Furt über die Donau sichern haben. Es war strategisch bedeutsam, da der Felsrücken eine hervorragende Rundumsicht auf die umliegende Landschaft ermöglichte. Die Forschung geht davon aus, dass das Kastell möglicherweise im 1. Jahrhundert n. Chr. errichtet wurde, allerdings fehlen archäologische Beweise. Die Funde aus dem Bereich des heutigen Stifts deuten auf eine römische Besiedlung hin, die vermutlich als Vorposten diente. Besucher können die umliegende Landschaft genießen, die von der Donau und den Terrassen der Wachau geprägt ist. Die Anlage liegt in der Nähe des Stifts Melk, das auf einem Felsrücken steht. Die Umgebung bietet Ausblicke auf das Donauufer und die historischen Stätten der Region. Der Donauradweg führt an der Fundstelle vorbei und ermöglicht eine Fahrt entlang der Donau. Die Kastell- und Burgstätten der Region sind Teil der römischen Limesforschung und werden im Rahmen des Denkmalschutzes bewahrt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Römisches Bauwerk, römisches Militärlager
- Ort
- Schönbühel-Aggsbach
- Adresse
- Blashausgraben
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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